Der Sternenhimmel im Januar

Der Sternenhimmel im Januar

Der aktuelle Sternhimmel im Winter: Januar 

Dunkle Nächte, kurze Tage. Der Sternhimmel im Januar ist besonders sehenswert.

www.sternpate.de erklärt den aktuellen Sternhimmel für Januar.

Seit 1997 finden Sie hier unsere monatliche Astro-Rubrik Aktueller Sternenhimmel
 
Die Nächte sind lang und dunkel im Wintermonat Januar. Das sind die besten Voraussetzungen zum Sterne beobachten. Nutzen Sie die frühe Dunkelheit, um zur prime time den Sternhimmel zu genießen.

Mit Ausnahme des Perseus haben bereits alle Herbststernbilder die Mittagslinie, den Meridian passiert und befinden sich in der westlichen Himmelshälfte. In der östlichen Hemisphäre des Firmaments sind dagegen die Wintersternbilder vollständig versammelt, um über den Nachthimmel zu ziehen. Tauchen Sie ein in die mystische Welt der Sternbilder und Sternzeichen:

Winterhimmel Sternhimmel im Januar

Ein letzter Bote des Sommers: Eine Handbreit über dem Nordhorizont flackert die Wega in der Leier, die bei uns fast zirkumpolar ist nahezu das ganze Jahr über beobachtbar bleibt. Einer der fünf hellsten Sterne des Himmels.

Hoch in westlicher Richtung steht zu beginn der Nacht noch das Herbstviereck des Pegasus (geflügeltes Pferd), dessen eine Spitze, an der die gekrümmte Linie des Pferdekopfes ansetzt, zum Horizont zeigt. Von der oberen Ecke aus erstreckt sich die Andromeda-Kette in Richtung Zenit. Hier findet man mit einem kleinen Fernglas den berühmten Andromedanebel, unsere Nachbargalaxie.

Den Platz im Zenit direkt über uns nimmt das interessante Sternzeichen des Perseus ein. Zwischen Perseus und Kassiopeia findet man die prächtigen offenen Sternhaufen h und c Persei. Im Fernglas erscheinen sie allerdings nur als matte Lichtfleckchen. Erst im Teleskop erkennt man hunderte von funkelnden Lichtpunkten.

 

Hoch im Süden hat der Widder damit begonnen, die Mittagslinie zu durchschreiten und ist in seiner besten Sichtbarkeitszone angekommen.

Im Osten, hoch am Himmel hält sich die helle, gelbliche Kapella im großen Wintersternbild Fuhrmann auf. Ein großes Sternbild mit vielen sehenswerten offenen Sternhaufen in seinem Schoß.

Darunter leuchten die beiden Sternenketten der Zwillinge mit Castor und Pollux. Die Zwillinge sind das nördlichste aller Tierkreiszeichen und bestens bei uns am Winterhimmel sichtbar.

 

Sternbild des Monats: Sternzeichen Stier

Der Stier bewegt sich auf den Meridian, seinen höchsten Stand, zu. Er ist somit die ganze Nacht über bestens zu beobachten.

Er gehört zu den frühesten und in verschiedenen Kulturen am häufigsten erwähnten Sternbildern. Dies ist leicht verständlich, gehört der Stier doch zu den Tierkreissternbildern und setzt sich außerdem aus auffälligen Sternen zusammen: Der helle, rötlich funkelnde Aldebaran zieht die Aufmerksamkeit ebenso auf sich wie die beiden offenen Sternhaufen Hyaden, der Aldebaran umgibt, und Plejaden, das Siebengestirn, zwischen denen die Sonnenbahn, die Ekliptik, hindurchläuft. Hyaden und Plejaden bilden das sogenannte goldene Tor der Ekliptik.

Sternzeichen Stier

Hinzu kommt, dass der Frühlingspunkt von etwa 4000 bis 1500 vor Christus im Stier lag und dieses Bild daher als Symbol der Fruchtbarkeit, des Lichtes, des erwachenden Lebens und der Kraft gesehen wurde.

Südöstlich des Stiers strahlt unübersehbar der Oriondas bekannteste Wintersternbild, mit den beiden diametral gegenüberliegenden hellen Sternen Beteigeuze und Rigel sowie den in einer diagonal ausgerichteten Linie stehenden drei Gürtelsternen. Dieses wohl schönste Sternbild der nördlichen Hemisphäre springt beim Blick auf den winterlichen Himmel förmlich ins Auge.

Setzt man die von den Gürtelsternen gebildete Linie zum Horizont fort, gelangt man zu Sirius, dem hellsten Fixstern des Himmels, der gerade aufzugehen beginnt - Sternbild Großer Hund - Sternbild des Monats. Der helle Procyon im Kleinen Hund steht bereits etwas höher im Osten. Damit ist das komplette Wintersechseck am Osthimmel vertreten. Es setzt sich aus den hellen Sternen Sirius, Procyon, Pollux, Kapella, Aldebaran und Rigel zusammen.

 


 

Wie kam es ursprünglich zur Einteilung in Sternzeichen und Sternbildern?

Sternbilder und Sternzeichen am Himmel

Die meisten Sternbilder bekamen vor etwa 2500 Jahren ihre Bedeutung. Man stellte fest, dass sich die Muster des Sternhimmels periodisch wiederholten. Jede Sternkonstellation steht nach genau einem Jahr wieder an der gleichen Stelle des Himmels. So kam man darauf, die Sterne in einzelne Bilder zu unterteilen. Dies dient auch der Übersicht und erhöht den Wiedererkennungswert der Sternzeichen.

 

Nun zum Planetenlauf im Januar 2017:

Merkur

Der kleine Merkur

ist von allen mit bloßem Auge sichtbaren Planeten am schwierigsten zu beobachten, da er der Sonne am nächsten ist und immer kurz vor- oder nach ihr auf- und untergeht. Im Januar 2017 ergibt sich keine echte Gelegenheit, den kleinen Planeten aufzuspüren.

 

 

Venus

Unser Nachbarplanet Venus

betritt den Himmel kurz vor Sonnenuntergang als Abendstern. Sie leuchtet in südwestlicher Richtung. Venus ist unübersehbar hell - einer der hellsten Lichtpunkte des Himmels: Auf Platz drei nach Sonne und Mond...

Im Januar 2017 erspäht man sie vier Stunden lang am Himmel.

 

Planet Mars Sternpate

Der rote Mars

Mars steht im Januar 2017 bis 21 Uhr in der Nähe der Venus (Links über ihr)

Mars verrät sich dadurch, dass sein Licht im Gegensatz zu den Fixsternen ruhiger strahlt. Im Amateurteleskop kann ein strukturloses orange-rötliches Scheibchen erkannt werden.

 

Planet jupiterDer riesige Jupiter

gibt sein Gastspiel im Sternbild Jungfrau. Unübersehbar hell strahlt er in den frühen Morgenstunden ab 1.30 Uhr.

Der Gasplanet ist deutlich heller als die Fixsterne und fällt auch durch sein ruhiges Licht auf.

Teleskopische Beoachtungen zeigen auf der Jupiterscheibe Wolkenbänder, manchmal den Großen Roten Fleck. (Ein Wirbelsturm, der seit 300 Jahren beobachtet wird)

Jupiter besitzt den 11-fachen Durchmesser der Erde!

Bereits im guten Fernglas oder Fernrohr ergeben die vier hellsten Jupitermonde  Io, Europa, Ganymed und Kallisto ein ständig wechselndes Bild ihrer Stellungen in Bezug auf ihren Mutterplaneten.

 

Planet SaturnDer beringte Saturn,

der entlegenste mit bloßem Auge sichtbare Planet, ist im Januar 2017 am frühen Abendhimmel ab 6.15 Uhr  im Südosten zu beobachten. 

Sein einzigartiges, in Wirklichkeit aus hunderten Einzelringen zusammengesetztes Ringsystem ist momentan von der Seite als hauchdünner Strich zu sehen. Teleskop nötig!

 

Für unsere Sternpaten wichtig: Die Planeten bewegen sich unter den Sternen und sind daher nicht auf unseren mitgelieferten Sternkarten verzeichnet. Also lohnt es sich für unsere Kunden, öfter mal hier vorbeizuschauen und sich über die Planetenkonstellationen zu informieren.

www.sternpate.de - Wir halten Sie auf dem Laufenden!

 

Sichtbarkeit von Sternschnuppen und Meteoriten
 

Zeitraum Name  /  Sternbild   /  Anzahl
2.-5. Januar Quadrantiden/Bootes Bis zu 100 Stück/Std .
18.-24. April  Lyriden/Leier  Schwacher Meteorstrom, 15/Std.
1.-17. August Perseiden/Perseus Bis zu 120 Stück/Std
15.-29. Oktober Orioniden/Orion Ca. 20 Stück pro Stunde möglich
 

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